Tipps für guten Schlaf
Erfolg im Beruf oder in der Liebe ist uns wichtig. Aber gut schlafen, einschlafen ohne Durchschlafprobleme ist die Grundlage Ihrer Gesundheit. Wie Sie gesund schlafen und auf was Sie achten sollten, erfahren Sie bei uns.
Gesunde Schlafumgebung
Reduzieren oder beseitigen Sie lästige Lichtquellen, Lärmgeräusche und extreme Temperaturen im Schlafzimmer.
Schlaftemperatur
Das Raumtemperatur sollte nicht unter 14°C absinken, ideal sind 16°C. Bei einer niedrigeren Schlaftemperatur wird der Leberstoffwechsel gesteigert und die Muskelanspannung erhöht! Lüften Sie den Schlafraum, starke Düfte sind zu meiden = starke Wachreize.
Kopfkissen
Achten Sie auf die richtige Wahl des Kopfkissens – es sollte nicht zu flach oder zu hoch, nicht zu weich und nicht zu hart sein! Ein falsches Kopfkissen führt zu schmerzhaften Verspannungen.
Matratze
Eine zu harte Matratze kann die Entspannung der Muskeln verhindern und die Blutzirkulation beeinträchtigen – sie schlafen weniger tief und gesund. Auch eine zu alte oder beschädigte Matratze kann Ihren Schlaf beeinträchtigen. Achten Sie auf eine gute Kaufberatung. Für die Muskelentspannung empfiehlt sich auch ein weiches, naturhaargefülltes Unterbett zu verwenden.
Bettdecke
Ob eine Bettdecke aus Federn, Daunen oder anderen Materialien ist, ist zunächst zweitrangig. Wichtig ist, die hohe Atmungsaktivität der Bettdecke – damit die Erhaltung einer gleichmäßigem Körpertemperatur. Die Bettdecke ist Ihr Bekleidungsstück in der Nacht! Vermeiden Sie – wie am Tag – zu hohe und zu niedrige Temperaturen.
Tipps für den gesunden Schlaf
Tanken Sie am Tag möglichst viel Tageslicht und Sonne – gehen Sie einmal am Tag spazieren. Machen Sie Sport, mindestens einmal die Woche, besser dreimal die Woche – das verstärkt Ihr Schlafbedürfnis. – aber 6 Stunden vor dem Schlafengehen keinen körperlich anstrengenden Sport. Gehen Sie grundsätzlich erst dann schlafen, wenn Sie sich müde fühlen. Ein Einschlafritual kann helfen, zur Ruhe zu kommen. Stehen Sie zu regelmäßigen Zeiten auf, auch am Wochenende und im Urlaub. Im Bett sind nur Schlafen und Sex erlaubt. Sie sollten im Bett nicht lesen oder essen und keine beruflichen Unterlagen bearbeiten. Im Bett soll ein Reflex ausgelöst werden: ins Bett gehen = schlafen! Kuscheln Sie mit Ihrem Partner – so schläft man gemeinsam wohlig ein. Wenn Ihr Partner schnarcht: wechseln Sie das Schlafzimmer oder benutzen Sie zwei getrennte Schlafzimmer. Vermeiden Sie das kleine Nickerchen am Tage. Wenn Sie das Müdigkeitsgefühl tagsüber nicht mehr kontrollieren können, schlafen Sie maximal eine Stunde und möglichst nicht nach 15 Uhr Nehmen Sie vier bis sechs Stunden vor dem Schlafengehen keine koffeinhaltigen Getränke oder Medikamente zu sich. Rauchen Sie grundsätzlich nicht vor dem Schlafengehen oder während der Nacht. Trinken Sie vier bis sechs Stunden vor dem Schlafengehen keine alkoholischen Getränke. Nehmen Sie vor dem Schlafengehen keine schweren Mahlzeiten ein. Eine leichte Nachtmahlzeit kann hingegen schlaffördernd wirken.
Tipps wenn Sie nicht einschlafen können
Wenn Sie nicht schlafen können, stehen Sie spätestens nach 20 Minuten auf und lenken Sie sich mit einer Beschäftigung ab. Lesen Sie im Sessel ein interessantes Buch oder gehen Sie ein Runde spazieren oder auf den Balkon. In etwa 60-90 Minuten sollten Sie sich wieder zum Schlafen hinlegen. Schlafen Sie nicht außerhalb des Bettes ein. Gehen Sie erst dann wieder ins Bett, wenn Sie sich schläfrig fühlen. Wiederholen Sie diesen Vorgang so oft wie nötig, wenn Sie nachts nicht schlafen können. Machen Sie sich ein Glas warme Milch mit Honig Baden Sie warm oder nehmen kalte Armbäder oder auch ein kalter Fusswickel Beruhigende Kräuter fördern den Schlaf: Baldrian, HOpfen, Melisse und Passionsblumen getrocknete Lavendelblüten in das Kopfkissen legen wirkt schlaffördernd Helfen Einschlaf-Tipps nicht oder Sie können seit Tagen, ja Wochen nicht gut einschlafen oder durchschlafen, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen oder eine Schlafklinik! Benutzen Sie Schlaftabletten nur in sehr dringenden Notfällen. Bereits 2 Schlaftabletten an 2 Tagen ist zu viel – Sie haben eine Schlafstörung!
- Dr. med. Guido Ern und Dr. med. Ralf D. Fischbach: Gesunder Schlaf. Endlich wieder gut schlafen
- Zulley J, Knab B: Die kleine Schlafschule. Freiburg, Herder Verlag 2002
- Jordan W, Hajak G: Gestörter Schlaf - was tun? Ein Ratgeber. München, Arcis Verlag 1997


