Betten- und Schlaf - Journal

Aktuelles und Historisches rund um das Bett und den Schlaf

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Sicherheit von Kinderbetten

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie sicher das Bett Ihres Kindes ist?Vor oder beim Kauf eines Kinderbettes sollten Sie folgende Kriterien beachten:

Kinderbetten – Kauftipps
Prüfung der Stabilität, Rütteltest am Ausstellungsstück keine scharfen Ecken und Kanten, überstehende Schrauben mindestens 70 x 140 cm groß mindestens 60 cm hoher Abstand zwischen Matratze und oberer Gitterkante in unterer Position des Bettbodens (verhindert ein Überklettern) mindestens 30 cm Abstand zwischen Matratze und oberer Gitterkante in oberster Position des Bettbodens (verhindert ein Herausrollen).
Abstände der Gitterstäbe 4,5 bis 6,5 cm stabiler Rost, Latten maximal 6 cm Abstand luftdurchlässige, nicht zu weiche Matratze maximal 4 cm Abstand zwischen Bettrahmen und Matratze.  Reisebetten zum Einklappen müssen zwei Feststellmechanismen haben, damit das Bett nicht in sich zusammenklappen kann.

Sicherheitszeichen, z. B. GS-Zeichen, sollten vorhanden sein Quelle: BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V. Welche Sicherheitskriterien sind beim Kauf eines Hochbettes zu beachten? Generell sollten Etagenbetten oder Hochbetten für Kinder erst ab sechs Jahren angeschafft werden. Spielende und tobende Kleinkinder unter sechs Jahren können die Gefahr des Herunterstürzens noch nicht einschätzen. Wenn Kleinkinder im Haushalt leben oder zu Besuch sind, sollte ein Hoch- oder Etagenbett gegen Hochklettern gesichert werden – zum Beispiel, indem die Leiter tagsüber ganz abgenommen wird. Doch auch bei Kindern über sechs Jahren kommt es immer wieder zu schwerwiegenden Stürzen aus dem Hochbett. Damit diese Stürze verhindert werden können, ist es sehr wichtig einige Punkte im Bereich der Sicherheit zu beachten. Das Bett sollte ein GS-Prüfzeichen tragen. Dieses Zeichen erhält es nur, wenn es die in der einschlägigen Sicherheitskriterien vor der Vermarktung erfüllt hat. Hierzu zählt vor allem eine ausreichend hohe Brüstung, die vor nächtlichem Herunterstürzen bewahrt.

Vorsicht ist auch bei der Anschaffung der Matratze geboten: Wählt man ein hohes Modell, ist die Brüstung nicht mehr hoch genug. Keine Federkernmatratzen auf dem Hochbett verwenden! Diese laden zum »Trampolinspringen« förmlich ein. Frau Nicola Quade: »Etagen- oder Hochbetten sind grundsätzlich mit einem erhöhten Unfallrisiko behaftet! Besonders Kleinkinder können die Gefahr des Herunterstürzens noch nicht einschätzen. Leben Kleinkinder im Haushalt oder kommen sie zu Besuch, sollte ein Hoch- oder Etagenbett gegen Hochklettern gesichert werden – zum Beispiel, indem die Leiter tagsüber ganz abgenommen wird. Doch auch bei älteren Kindern im Grundschul- oder Jugendalter kommt es immer wieder zu schwerwiegenden Stürzen aus dem Hochbett. Damit diese Stürze verhindert werden können, ist es sehr wichtig einige Punkte im Bereich der Sicherheit zu beachten.«

Quelle: BAG Mehr Sicherheit für Kinder e.V.

 

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