Matratzen - Beratung - So finden Sie die richtige Matratze
Matratzenkauf ist viel wichtiger als ein Autokauf – denn Sie verbringen mehr als 1/3 Ihres Lebens im Bett! Wir helfen Ihnen die richtige Matratze zu finden.
Fragen vor dem Kauf einer Matratze.
Wie alt ist Ihre Matratze? nach spätestens 10 - 15 Jahren sollten Sie auf jeden Fall die Matratze wechseln. Denn nach diesem Zeitraum ist Ihre Matratze sehr wahrscheinlich durchgelegen und evtl. auch hygienisch nicht mehr einwandfrei.
Wie alt ist der Lattenrost, die Matratzen-Unterfederung?
auch ein Lattenrost oder andere Unterfederung kann durchgelegen sein. Eine gute und neue Matratze nutzt Ihnen (fast) nichts, wenn der Lattenrost nicht mehr seinen Dienst versehen kann: Ein Rost kann an Spannung verlieren und somit zum schnellen Ende Ihrer Matratze beitragen.
Wichtig:
der Lattenrost bzw. die Matratzen-Unterfederung und die Matratze müssen perfekt aufeinander abgestimmt sein! Fragen Sie deshalb immer im Fachgeschäft, ob Lattenrost und Matratze miteinander harmonieren. Zu große Lattenabstände (maximal 4 cm) sind für hochwertige, punktelastische Matratzen nicht zu empfehlen!
Tellerroste
sind nicht für alle Matratzen geeignet. Tellerroste werden zudem im Fachhandel sehr kontrovers diskutiert und entsprechend empfohlen.
Standart Matratzen-Maße
70 x 140
90 x 190 / · 90 x 200
80 x 190 / · 80 x 200
100 x 190 / 100 x 200
120 x 200
140 x 200
200 x 200
Matratzen über eine Länge oder Breite von 200 cm gelten als Sondergröße und sind zwangsläufig höher im Preis. Bei Sondergrößen müssen Sie natürlich auch die Folgekosten einrechnen, z.B. für Bettwäsche mit Sonder-Größe!
Eine funktionelle, zeitgemäße Matratze ist punktelastisch, d.h. die Matratze gibt nur im engeren
Bereich der Druckeinwirkung nach und der Widerstand wird bei zunehmender Eindringtiefe deutlich stärker. Punktelastische Matratzen sind z.B. Matratzen aus
Schaumstoff, Latex oder Taschenfederkern. Die klassische Federkern-Matratze, die Bonell-Federkern-Matratze, wird als »nicht punktelastisch« eingestuft.
Bild oben-links: Taschenfedern oder auch: Federn in Taschen!
Bild rechts: Bonell-Federkern - klicken Sie auf das Bild um dieses zu vergrößern.
Schlafen Sie lieber hart oder weich? Wichtig ist Ihr eigenes Empfinden. War Ihre alte Matratze zu weich – schon von Anfang an? Fühlen Sie sich eher auf harten oder weichen Matratzen wohl? Matratzen werden in unterschiedlichen Härtegraden angeboten. Aber Achtung: es gibt keine Norm! Jeder Hersteller / Produzent von Matratzen kann die Härtegrade anders einteilen. Achten Sie deshalb auf die Aussage(n) des Herstellers / Produzent, bwz. fragen Sie vor Ort beim Betten-Fachgeschäft nach
Drei Härtegrade haben sich etabliert die jedoch der eigenen Individualität unterliegen und daher wenig aussagen.
Härtegrad Typ 1 weich - bis 60 kg
Härtegrad Typ 2 mittel - bis 80 kg
Härtegrad Typ 3 hart über 80 kg
Körpergröße, Körperform, Gesundheitszustand, Alter, Lebens- und Schlaf- Gewohnheiten sowie der Matratzentyp spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Es gibt nicht die Faustregel: So gibt es auch schwere Menschen, die auf weichen Matratzen besser schlafen.
Entscheident ist auch die Höhe der Matratze. Mindestens 16 cm hoch sollte eine Matratze auf jeden Fall sein. Denn je höher eine Matratze ist, desto eher kann diese Stauchungen vermeiden, die entstehen, wenn die Matratzenfüllung dem Druck des darauf liegenden Körpers nicht mehr nachgeben kann.
In welcher Schlafposition schlafen Sie?
Je nach vorwiegender Schlafposition benötigen Sie die richtige Matratze und geeigneten Lattenrost bzw. Matratzen-Unterfederung. Es gibt Seitenschläfer, Rückenschläfer und den Bauchschläfer. Ein Seitenschläfer (über 50 Prozent aller Menschen) z.B. benötigt eher einen Lattenrost mit einer speziellen »Schulter-Absenkung« und eine »Mittelzonenverstellung«. Die Matratze für den Seitenschläfer sollte einen variablen Härtegrad haben und eine weichere punktelastische Oberfläche.
Haben Sie Allergien oder wissen Sie von allergischen Reaktionen?
Sie wachen morgens verschnupft auf oder haben andere Allergien? Achten Sie auf abnehmbare und waschbare Matratzenbezüge. Es gibt auch spezielle, milbendichte Matratzenbezüge. Ärzte raten bei Hausstauballergien zu staubdichten Allergikerbezügen: deren Wirksamkeit ist belegt. Wer ein ärztlichen Attest vorlegt, bekommt übrigens oft einen Zuschuss von der Krankenkasse.
Neigen Sie zum Schwitzen ?
Federkern-Matratzen haben den besten Feuchtetransport. Wobei jedoch der Aufbau der Matratze entscheident ist. Optimal für Luftaustausch sind Federkern-Matratzen mit einer Faser-
Abdeckung, also kein Schaumstoff, dieser behindert die Luftzirkulation. Beide Bilder zeigen den Aufbau von Federkern-, bzw. Taschen-Federkern-Matratzen mit Schaumstoff-Abdeckung.
Wichtig
Man redet zwar immer vom »Lattenrost«, doch gibt es eine Vielzahl anderer Federsysteme, darum verwenden wir auch das Synonym »Matratzen-Unterfederung« !


