Betten- und Schlaf - Journal

Aktuelles und Historisches rund um das Bett und den Schlaf

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Fischbein

sichelförmig gekrümmte hornartige Platten die an jeder Seite des Rachens der Walfische am Oberkiefer und Gaumenknochen sitzen. Diese Barten zerfasern sich an ihrem Rand zu Roßhaar ähnlichen Längsfasern, die am Oberkiefer aus dem Rachen heraustreten und eine Art Bart bilden.
Die größten, in der Mitte des Gaumens liegenden Barten sind bis zu 5 Meter lang, 9 bis 10 cm stark und bis zu 35 cm breit. Das Gesamtgewicht der Platten und Barten erreicht bis zu 1500kg.

Das Fischbein wurde in in lange Stücke zerschnitten, bis zum Erweichen in Wasser gekocht und mit Messer oder Hobel zu  sogenannten "Fischbeinreißen" verarbeitet.

Fischbein diente zur Herstellung von Schirmstangen Stöcken, Peitschen, Flechtwaren, künstlichen Blumen, Korsetts etc.

Die bei oben genannter Verarbeitung anfallenden Reste verwendete man als Polstermaterial - auch für Matratzen.

Als Surrogat (Ersatz) kamen Federkiele vom Truthahn oder "Spanisches Rohr" zur Verwendung.

Als "Weißes Fischbein" bezeichnete man die Schulpen von Sepia (Tintenfisch).

 

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