Betten- und Schlaf - Journal

Aktuelles und Historisches rund um das Bett und den Schlaf

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Schwingbett

Man geht davon aus, dass jeder Mensch seinen eigenen Rhythmus besitzt, welcher aus Herzschlag, Atmung und der Wirbelsäule (Pulsation der Dura mater / harte Hirnhaut) bestimmt wird. Die Dura mater pulsiert 8 bis 12 mal pro Minute und wird auch als »craniosacraler Rhythmus« bezeichnet.

Nach Dr. John Upledger (Entwickler der Craniosacral-Therapie) liegt dann eine Störung im Körper vor, wenn »sich bestimmte Körperteile oder -bereiche nicht in Erwiderung auf das sanfte Drängen des Craniosacralen Systems rhythmisch bewegen«.

Das Schwingbett soll den individuellen Körper-Rhythmus unterstützen und wird u. a. gegen Schlafstörungen eingesetzt.
Das klassische Schwingbett ist, damit dieses den  Rhythmus des Schlafenden übernehmen kann ein, an Drähten oder Schnüren aufgehängtes, frei schwingendes Bett.

Bei einigen Naturvölkern ist es heute noch üblich das Kinderbett an Schnüren aufzuhängen. Auch das Kinderbett mit einer Schnur zur Schlafstatt der Eltern zu versehen, damit das Bettchen bei Bedarf zum Schwingen gebracht werden kann.

Moderne Schwingbett-Enwicklungen in Europa sind Vorrichtungen, auf die ein Bett zum Schwingen gestellt werden kann. Zu nennen sind hier das Schweizer System »Sleepy«, aus Deutschland das »Schlaf-Taplet« und aus Österreich das auf Bällen schwingende Bett »Swingoo«.

Siehe auch:  Federwiege im Test

 

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